Medienresonanz | 22.03.2016

www.finanzen100.de befragt die Parteien zum Grundeinkommen

Die Nachrichtenwebsite www.finanzen100.de hat die Parteien zu Ihrer Haltung zum Thema Grundeinkommen befragt und am 21.03.2016 Wolfgang Strengmann-Kuhn wie folgt zitiert:

Wann zieht also Deutschland nach? "Ich wäre dafür, so ein Modellprojekt auch für Deutschland in Betracht zu ziehen", sagt Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn. Der Mann mit dem langen Namen ist sozialpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion - und einer der wenigen Fürsprecher eines Grundeinkommens.Noch ist das Modell auch mit vielen Unbekannten versehen. Das fängt bei der Höhe an. "Es gibt zwei Möglichkeiten", sagt Strengmann-Kuhn. Die eine wäre, dass jeder Bürger in etwa so viel Geld bekommt wie die heutige Grundsicherung, also Hartz IV. Das wären etwa 400 bis 500 Euro, schätzt der Grüne. Die zweite Möglichkeit wäre ein existenzsicherndes Grundeinkommen irgendwo zwischen 800 und 1.000 Euro pro Monat und Kopf.

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Aber: "Elemente der Idee sind doch in unsere Programmatik eingeflossen", sagt Strengmann-Kuhn. Dazu gehören die Forderungen nach einer Grundsicherung für Kinder und Rentner und einem Grundeinkommen für Bedürftige, das nicht durch Sanktionen angetastet werden darf. Auch Studenten sollen teilweise einkommensunabhängig vom Staat unterstützt werden - das bisherige Bafög-System richtet sich nach den Einkommen der Eltern.

Den gesamten Beitrag "Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist Unsinn" von Christoph Sackmann vom 21.03.2016 gibt es hier.